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Behandlungsbeispiele

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFall 1: Eckzahn im Außenstand. Die ersten oberen kleinen Backenzähne - Prämolaren wurden entfernt.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFall 2: Behandlung ohne Zahnextraktion.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFall 3: Die ersten oberen und unteren kleinen Backenzähne - Prämolaren wurden entfernt. Für die Verankerung der großen Backenzähne - Molaren, wurde ein Orthoimplantat verwendet.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFall 4: Schmalkiefer mit frontalem Engstand. Unterkiefer Rückverlagerung. Behandlungsvorschlag: Umformung der Zahnbögen mit chirurgischer Vorverlagerung des Unterkiefers.

Die in diesen Ordnern vorgestellten Bilder sind mit ausdrücklicher Genehmigung der Patienten veröffentlicht worden.

Die kieferorthopädische Behandlung

Wenn ein Patient einen Kieferorthopäden aufsucht, dann hat er den Wunsch nach geraden Zähnen. Sicherlich schließt dies den Wunsch nach Verbesserung der Funktion mit ein, sobald allerdings die „sechs sozial wichtigen Zähne“ (das heißt die obere Frontzähne) begradigt sind, lässt der Wunsch nach schnellstmöglicher Beendigung der Behandlung die Wichtigkeit der Korrektur der Funktion vergessen.

Am Ende einer kieferorthopädischen Behandlung sollte ein Zustand des Wohlbefindens stehen, in dem der Patient mit seiner Erscheinung und dem Ergebnis der Behandlung zufrieden ist. Um diesen Zustand zu erreichen, müssen Zähne und Kiefer harmonisch mit den Kaumuskeln zusammenarbeiten.

Dabei muss allerdings beachtet werden, dass der Kieferorthopäde nicht nur mit den Zähnen arbeitet: Er beeinflusst zudem das Wachstum der Kiefer beim Jugendlichen ebenso wie das Gesicht und dessen Proportionen, und durch den Einfluss auf die Erscheinung des Gesichtes bestimmt er maßgeblich die Akzeptanz des Patienten durch sich selbst und seine Umwelt. Eine kieferorthopädische Behandlung ist also von erheblicher psychosozialer Bedeutung für den Patienten.

Ein solcher Zustand sieht für den Laien durchaus eher unauffällig aus.

Es dürfte daher außer Frage stehen, dass die Stellung der Zähne und deren Kontakt zwischen oberer und unterer Zahnreihe die Entwicklung und den Zustand der Kiefergelenke beeinflusst. Im günstigsten Falle hat dieser Zahnkontakt (den die Zahnärzte Okklusion nennen) schützende Wirkung auf Gelenke und Kaumuskulatur, verhindert also Schaden in diesen Geweben. Andererseits schützen gut justierte (wir sagen zentrierte) Kiefergelenke die Zähne vor Schaden, so dass ein gegenseitiger Schutz von Zähnen und Gelenken durch die Behandlung des Kieferorthopäden anzustreben ist.

Ihr Kieferorthopäde als hochspezialisierter Fachzahnarzt hat eine mindestens dreijährige Zusatzausbildung absolviert, die es ihm zusammen mit seiner Erfahrung ermöglicht, den beschriebenen Zustand von „Harmonie“ zwischen Zähnen, Gelenken und Muskulatur zu erreichen. Er allein verfügt über ein Instrumentarium und die klinische Erfahrung, die hierzu geforderten Ergebnisse zu erzielen. Dies beinhaltet klinische Untersuchung und diagnostische Unterlagen, zu denen exakte Kiefermodelle ebenso gehören wie Fotos der Zähne und des Gesichts, Funktionsanalyse und Röntgenunterlagen, die Aufschluss über Zahnanlage und Position, Wachstumsrichtung und  Ausmaß des zu erwartenden Wachstums geben.

Erst anhand dieser diagnostischen Unterlagen ist es dem Kieferorthopäden möglich, die Bedürfnisse des speziellen Falles zu erkennen und einen darauf zugeschnittenen individuellen Plan und gegebenenfalls mögliche Alternativpläne zu entwickeln und dem Patienten mit hoher Vorhersagegenauigkeit das hieraus resultierende Behandlungsergebnis darzustellen. Diagnostische Zahnaufstellungen (sog. Setups, Wachstums- und Behandlungsvorhersagen (Fachausdruck: VTO) und vorhersagende bildgebende Verfahren (Imaging-Techniken) stellen neue und für eine sorgfältige Planung wesentliche Techniken dar, auf die wir später zurück kommen.

In der Zahnheilkunde gibt es eine große Bandbreite an Sorgfalt und Komfort. Dies ist im Rahmen der Versorgung mit Zahnersatz allgemein bekannt, gilt jedoch auch für die Kieferorthopädie.

Die gesetzliche Krankenversicherung (im folgenden GKV genannt) orientiert die Leistungen für ihre Mitglieder an der Wirtschaftlichkeit und trägt nur das, was absolut notwendig ist. Sie ist hierbei für Patient und Arzt in gleichem Maße restriktiv:

Für den Patienten bzw. Versicherten, indem sie ausschließlich die preiswertesten Alternativen bezuschusst, die technischen Möglichkeiten an einem Stand orientiert, der den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entspricht und darüber hinaus willkürlich vermeintlich leichtere Fälle ebenso aus ihrer Leistungspflicht streicht, wie Behandlungen erwachsener Patienten und die sachgemäße Therapie von Kiefergelenkerkrankungen.

Der Arzt ist in gleichem Maße eingeschränkt, dem Patienten sein hohes Fachwissen zukommen zu lassen. Für ihn kommt über eine sogenannte „Budgetierung“ hinzu, dass er nur einer eingeschränkten Anzahl von Patienten helfen kann. Überschreitet er diese Zahl, kommt es zu empfindlichen Honorarabzügen, so dass er seine Hilfe unter Umständen auf eigene Kosten zu erbringen hat.

Die Folgen sind bekannt: Leistungen außerhalb der wirtschaftlichsten Versorgungsform werden nicht erbracht, die Budgetierung lässt dort Wartelisten entstehen, wobei der Arzt durchaus in der Lage wäre, mehr Patienten zu helfen. Bestimmte Leistungen sind gegen Ende eines jeden Jahres nach Ausschöpfung der immer geringer werdenden Budgets eventuell nicht mehr erhältlich.

Ein Ausweg aus dieser fachlichen Bevormundung und der damit verbundenen Fremdbestimmung durch zumeist medizinisch nicht kompetente Verwaltungen liegt allein bei Ihnen als Versicherten der GKV. Nur Sie selbst können darüber entscheiden, ob Sie Leistungen in Anspruch nehmen, die Ihre Gesundheit besser berücksichtigen und sich nicht ausschließlich an der Wirtschaftlichkeit orientieren. Ihr Kieferorthopäde wird Sie gerne und ausführlich darüber informieren.

 
 
 
 
 
Bhupender Chhatwani · Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · Knapper Straße 55 · D-58507 Lüdenscheid · Telefon 02351-22177 · Telefax 02351-22139 · praxis@smilemaker.de